Analfissur – 4 Tipps, die bei der Heilung helfen

Ganz ehrlich, wer spricht schon gerne über höllische Schmerzen im Po? Wenn Tabuthema, dann ist man hier genau richtig. Analfissur, Afterriss oder Fissuren sind perfekt dazu, um totgeschwiegen zu werden. Meine ganz eigene Erfahrung vor einigen Jahren war – das ist nicht nur einem selbst unangenehm, auch Proktologen, die damit ja eigentlich vertraut sein sollten, haben bei diesem Thema eine Blockade. Entweder wird man hier mit schon seit Jahren veraltetem „Wissen“ konfrontiert oder lediglich mit Schulterzucken. Ich habe in meiner „Fissur-Karriere“ rund fünf sogenannte Fachärzte verschlissen und mir letztlich selbst geholfen, um meine Fissur zur Heilung zu bewegen.

Als Inhaber von rileystore.de möchte ich hier meine Tipps gerne weitergeben. Eine große Bitte: Diese Tipps basieren auf meiner ganz persönlichen Erfahrung, auf der Erfahrung von tausenden Kunden unseres Fissur-Öls Prorepatin; trotzdem stellen diese Anregungen zur Linderung der Schmerzen im Analbereich keine medizinische Beratung dar. Gehen Sie bitte zum Check zum Arzt, denn Schmerzen im Po können vielfältige Ursachen haben.

So, jetzt aber mal ran an die versprochenen Tipps… Ja, ich spreche hier durchaus auch Produktempfehlungen aus; diese kann ich aber wirklich aus eigener Erfahrung empfehlen und stehe voll dazu, da es schlicht geholfen hat.

 

  1. Flohsamenschalenpulver für eine geregelte Verdauung
    Tatsächlich ist eine normale Verdauung zur Unterstützung der Abheiliung einer Analfissur das „non plus ultra“. Und da wären wir schon beim nächsten Tabuthema, dem Stuhlgang. Tatsächlich entstehen Analfissuren gerne bei Verstopfung oder Durchfall. Beides belastet die Darmschleimhaut enorm. Klar, dass das auch bei der Abheilung nicht förderlich ist und eine frisch verheilte Fissur direkt wieder aufreißen kann. Ich selbst hatte irre Probleme, die Verdauung mit der Ernährung alleine in Griff zu bekommen, mein Darm reagiert extrem sensibel auf das, was man so isst. Sprich, einmal gesündigt, und schon war der Stuhlgang wieder zu hart. Mit Flohsamenschalenpulver habe ich das Problem aber erstaunlich gut in Griff bekommen. Die Ballaststoffe dieses Naturprodukts regulieren die Verdauung echt perfekt. Ich war überrascht, wie schnell nach ein paar Tagen experimentieren mit der Dosierung mein Stuhlgang wirklich immer die gleiche Konsistenz hatte, egal was ich gegessen habe. Das beruhigt ungemein. Okay, eines muss fairerweise gesagt werden: Die Flohsamenschalen, die mit Wasser angerührt werden, schmecken nicht wirklich lecker und werden schnell zu einer Art Gel. Mein Tipp: Augen zu und durch. Mit Fruchtsaft angerührt ist es geschmacklich okay. Man kann sich den Kram auch ins Jogurt rühren, dann aber unbedingt noch ein großes Glas Wasser hinterher trinken. Was außerdem cool ist – die Flohsamenschalen quellen so unglaublich auf im Magen, dass man kein Hunger mehr hat. Fissur heilen und abnehmen hat man damit sozusagen in einem „Durchgang“.
  2. Nach dem Stuhlgang: Po abduschen
    Analfissuren heilen unter anderem deshalb so schlecht ab, weil sich logischerweise in diesem Bereich viele Bakterien tummeln. Daher habe ich, sofern ich zuhause war, einfach statt Toilettenpapier einfach den Po mit einem recht harten Duschstrahl abgeduscht. Einfach auch beide Pobacken spreizen und „draufhalten“. Natürlich mit Vorsicht, es soll ja nicht wehtun 😉 Aber tut es in der Regel nicht. Diese Methode ist deutlich effektiver als Toilettenpapier und reizt eben nicht. Und die Bakterienlast wird gesenkt. Mutigere machen dann noch Tipp 3:
  3. Enddarm spülen
    Wir waren ja gerade bei Tabuthemen, oder? Dann mache ich gleich mal weiter. Wir schon im zweiten Tipp erwähnt, sind fiese Bakterien ein Hauptgrund, weshalb eine Analfissur im Intimbereich nicht wirklich von selbst heilt oder sich gar schmerzhaft entzündet. Daher sind die Schmerzen auch gerade nach dem Stuhlgang meist deutlich stärker. Hier hat mit ein Trick geholfen. Wenn ich zuhause war, habe ich einfach meinen Enddarmbereich gespült. Das ist sozusagen „Abduschen 2.0“ und geht eigentlich ganz einfach. Eine Spülung ist ein Einlauf in kleiner Form, da man ja nur die letzten paar Zentimeter vom Enddarm reinigen will. Dazu nimmt man am Besten eine Ohrenspritze aus der Apotheke. Ist so ein birnenförmiges Gummiteil. Das mit handwarmem Wasser füllen und dann vorsichtig ein paar Zentimeter tief in den Analkanal einführen (notfalls ein wenig Gleitgel drauf, dann geht es einfacher) und das Wasser hineindrücken und wenn es möglich ist, zumindest eine halbe Minute lang drin behalten und dann erst auf Toilette springen. Diesen Vorgang einfach zwei, drei Mal wiederholen, dann sollte alles sauber sein. Sieht man ja schon am „Ergebnis“, ob das Wasser einigermaßen klar ist. Mit diesem Tipp können die starken Schmerzen nach dem Stuhlgang unter Umständen schon deutlich reduziert werden. Zudem kann die Fissur sich, dank geringerer Bakterienlast, schon viel besser abheilen.
  4. Prorepatin zur Heilungsunterstützung
    Meine Fissurkarriere war nach eineinhalb Jahren und einer minimalinvasiven Fissur-OP schon ziemlich am Ende. Wirklich abgeheilt ist der Riss in der Schleimhaut des Enddarms, also die Analfissur, aber nicht so richtig. Ich habe zu diesem Zeitpunkt Prorepatin entdeckt. Zuerst glaubte ich nicht wirklich an das Produkt. Warum sollte plötzlich ein Öl ohne Chemie die Abheilung der Fissur so massiv unterstützen. Aber bei den vielen Fehlinvestition in diverse Mittel, Behandlungen und Ärzte dachte ich, dass es darauf nicht mehr wirklich ankommt. Nennen wir es es ruhig „letzte Hoffnung“ oder „Notnagel“. Und, das war wirklich verrückt: Ich habe das Öl dreimal täglich nach dem Spülen des Enddarms auf die Fissur aufgetragen. War zu Beginn ein wenig schwierig, das mit dem Finger zu bewerkstelligen, fand ich aber am praktischsten. Ich habe das immer zweimal gemacht, also erst mit ein wenig Öl „vorgearbeitet“ und dann in der zweiten Ladung mit ein bisschen mehr Öl es im Enddarmbereich verteilt und gegen die Fissur gedrückt. Ich habe die Analfissur recht gut gespürt, daher konnte ich Prorepatin recht gezielt dort aufbringen. Und was soll ich sagen – schon nach eine Woche war die Fissur deutlich kleiner, Schmerzen waren viel weniger geworden und nach rund vier Wochen Anwendung war die Analfissur komplett weg.

    Prorepatin hilft bei Analfissuren

    Die Gründe, warum eine Analfissur schlecht heilt.

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