Warum Ernährung bei Analfissur wichtig ist

Okay, du denkst jetzt vielleicht: „Was bitte hat meine Ernährung mit einer Wunde am oder im Po, einer Analfissur, zu tun?“. Verdammt viel – wie sinnvoll es ist, in Sachen Essen aufzupassen, erläutere ich dir in diesem Beitrag

Schon bei der Entstehung einer Analfissur kann die Ernährung schuld sein. Ist das „Endprodukt“, also der Stuhlgang, zu hart, kann die empfindliche Schleimhaut im Enddarm ganz schnell aufreißen. Auch bei Durchfall wird die Darmschleimhaut stark strapziert, und gerade wenn man hier chronisch Probleme hat, wie beispielsweise bei Darmentzündung oder eben falscher Ernährung, sind Hautrisse im Enddarm, also eine Analfissur, eine häufige Konsequenz. Bei der Abheilung einer Fissur ist es logischerweise ebenfalls wenig förderlich, zu harten oder zu weichen Stuhlgang zu haben. Wie kann man das nun in den Griff bekommen?

Regel Nr. 1: Viel Ballaststoffe, wenig Kohlehydrate, viel Gemüse
Ballaststoffe aus Getreiden, insbesondere Leinsamen und Flohsamenschalen, sorgen für ordentlich Volumen im Darm und fördern die Darmbewegung auf natürliche Weise. Damit ist gewährleistet, dass es nicht zu Verstopfungen kommt. Der Verzicht auf Kohlehydrate ist ebenfalls sinnvoll. Unterstützend ist stattdessen der Griff zur Karotte oder Gurke sinnvoll, um den Darm in Schwung zu halten. Klar ist aber auch – nicht immer hat man seine Verdauung zu 100% in Griff, manchmal macht er auch einfach, was man will. Hier hat sich, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, Flohsamenschalenpulver bewährt. Das Naturprodukt mit so gut wie gar keinen Kalorien enthällt unfassbar viele Ballast- und Schleimstoffe und kann ein vielfaches seines eigenen Gewichtes an Wasser aufnehmen. Perfekt daher, wenn man Durchfall hat. Dank der Quellwirkung wird aber auch bei Verstopfung die Darmtätigkeit natürlich angeregt. Ergebnis ist in jedem Fall immer perfekter Stuhlgang. Es kann allerdings sein, dass man tatsächlich 3 Mal am Tag auf Toilette muss, da das Stuhlvolumen wirklich massiv zunimmt.

Regel Nr. 2: Darmflora aufbauen
Häufig kann eine kaputte Darmflora schuld daran sein, dass die Verdauung nicht funktioniert und selbst eine umgestellte Ernährung nicht den gewünschten Erfolg verspricht. Denn klar ist – im Darm leben wirklich mehrere Kilogramm Bakterien, die die Verdauung regulieren. Kommt das Gleichgewicht durcheinander, beispielsweise nach einer Antibiotika-Therapie, können Verdauungsstörungen auftreten. Hier heißt es, mit Probiotika dafür zu sorgen, dass die „bösen“ Bakterien vertrieben werden. Es gibt hier unzählige Mittel am Markt, die tatsächlich Bakteiren enthalten und die das Gleichgewicht wiederherstellen sollen. Selbst ein Yogurth hat ja Baktierenkulturen mit an Bord. Mit Osiba Hulup, einem aus Gemüse und Obst fermentierten Getränk mit Effektiven Mikroorganismen, habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Zeug schmeckt nicht sonderlich lecker, aber hilft meines Erachtens nach echt gut. Besonders auffällig ist, dass nach ein paar Tagen weder Stuhlgang noch Blähungen unangenehm riechen.  Insgesamt heißt es bei der Darmflora: Auf den Körper hören!

Übrigens – in diesem Artikel zeige ich dir, wie du deine Analfissur schnell in Griff bekommst.

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