Wenn eine Analfissur das Leben einschränkt

Wer von einer Analfissur geplagt ist, der richtet sein Leben häufig nach diesem Leiden aus. Einschränkungen beim Sport, der Bewegung allgemein und auch beim Toilettengang sind keine Seltenheit. Hier kann Prorepatin und der eine oder andere kleine Tipp helfen. Ein kleiner Erfahrungsbericht und Selbsthilfe bei Analfissur von mir.

Mit einer Analfissur, Afterriss oder Dammriss kämpft man häufig mit starken Schmerzen. Häufig nach dem Stuhlgang, aber auch bei körperlicher Beanspruchung, beim Sitzen oder Stehen kann der stechende Schmerz auftreten. Tatsächlich kann das Leiden damit lebensverändernd oder zumindest lebenseinschränkend sein. Ich selbt habe das erlebt – versuch doch mal, elegant aus dem Auto auszusteigen, wenn es „hinten“ zieht. Unglaublich, bei welchen Bewegungen der Schließmuskel überall mitmachen will und daher logischerweise, da die Fissur ziemlich genau da sitzt, höllisch weh tut. Die Selbsthilfe bei Analfissur steht hier dann an erster Stelle, um die Symptome zumindest lindern zu können und das Leben damit etwas erträglicher zu machen.

Zunächst mal ganz simpel – Hygiene ist alles. Nach dem Gang zur Toilette ist Klopapier alleine keine gute Idee. Normales feuchtes Toilettenpapier sollte aufgrund der meist enthaltenen Allergene mal tabu sein. Daher – ich habe, wenn ich zuhause war, den Po immer mit einem harten Duschstrahl abgeduscht, also, salopp gesagt, den Strahl direkt auf das „Po-Loch“ gerichtet. Tat bei mir nicht weh, aber hat gut gereinigt und das Wasser ging dadurch halt auch noch ein wenig tiefer hinein. Somit konnte ich die Schmerzen bei meiner Analfissur doch deutlich reduzieren. Ich habe die Methode dann noch perfektioniert und mit einer Ohrenspritze aus Gummi eine Enddarmspülung gemacht. Da passen rund 30 ml Wasser rein, diese habe ich mehrfach in den Enddarm hineingepresst und dann natürlich wieder auf den Topf damit, bis das „Ergebnis“, also das ausgeschiedene Wasser, klar war. Das hat, wie gesagt, wirklich geholfen, die Schmerzen nach dem Stuhlgang zu reduzieren. Wichtig für alle, die sich mit so einer Enddarmspülung nicht auskennen: Lauwarmes Wasser verwenden und nicht zu viel davon nehmen. Bei deutlich mehr Wasser wird das Ganze nämlich zu einer Darmspülung, was gar nicht notwendig ist. Hier soll ja nur der letzte Bereich gereinigt werden. Diese Reinigung sorgt übrigens dafür, dass eben weniger Bakterien im Bereich der Fissur unterwegs sind und die Wunde nicht mehr so stark reizen können.

Schon klar, dass man das zuhause machen kann… Doch was ist mit unterwegs? Ich wäre damals echt happy gewesen, wenn ich sowas wie visett Swipoo gehabt hätte. Das ist ein feuchter Reinigungsschaum, den man einfach auf normales Toilettenpapier aufsprüht. Reinigt gut und ist für den Klassiker „Autobahntoilette“ echt supergut.

Was ihr sonst noch tun könnt, um die Analfissur wirklich wegzubekommen, das habe ich euch hier zusammengestellt. Und über die Ursachen einer Analfissur erfahrt ihr hier mehr.

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