Analsex – mit diesen Tricks klappt es stressfrei und ohne Schmerzen

Mal ehrlich – Sex ist eine tolle Sache, und Analsex ist eine Spielart, die immer beliebter ist. Hier sind allerdings einige Regeln zu beachten, damit es beim Geschlechtsverkehr auch wirklich beim Spaß bleibt und es nicht stressig wird. Ich habe euch einige Tipps zusammengestellt – für den besten Analverkehr ever…

Analsex ist mittlerweile weit davon entfernt, anrüchig oder gar ein Tabuthema zu sein. Egal ob heterosexuell oder homosexuell, diese Spielart erweitert den sexuellen Horizont und garantiert Abwechslung im Bett. Trotzdem hat man natürlich vor dem ersten Ausprobieren jede Menge Fragen. Und tatsächlich sollte man davor, während und danach ein paar einfache Spielregeln beachten, damit der Analsex Freude bereitet und keine schmerzhaften Erinnerungen wie beispielsweise eine Analfissur hinterlässt.

Die Regeln davor:

  • Sauberkeit ist Trumpf. Tatsächlich ist meine Empfehlung, nicht einfach loszulegen, sondern den Po entsprechend vorzubereiten. Konkret heißt das, eine kleine Analspülung durchzuführen. Das klingt vielleicht komisch, ist aber eigentlich ganz easy. Kauft euch in der Apotheke eine Ohrenspritze mit 50ml Volumen oder so. Ohrenspritzen sind kleine Gummiballons mit einer Gummispitze. Die Vorgehensweise ist nun wie folgt: Nehmt ein klein wenig Gleitgel und bringt das mit der Fingerspitze in den Analkanal ein. Jetzt die Ohrenspritze mit handwarmem Wasser füllen, die Spitzen „hinten“ einführen und das Wasser hineindrücken. Dann ein paar Sekunden halten und dann auf der Toilette raus damit. Diesen Vorgang ein paar Mal wiederholen, bis das, was hinten rauskommt, einigermaßen klar ist. Wichtig: Wir machen mit diesen geringen Wassermengen nur eine kleine Spülung der letzten relevanten Zentimeter. Mit mehr Wasser würde das ein Einlauf, der viel, viel länger dauert und auch unangenehmer ist. Zudem ist es gar nicht notwendig, denn es genügt, wenn die ersten 20 cm sauber sind. Also meistens zumindest 😉  Und mit dieser Vorbereitung kann man sicher sein, dass es beim Sex keine „bösen Überraschungen“ gibt. Aber klar ist – auch ein Vollprofi kann das nicht verhindern, dass es mal schief geht. Da hilft nur: Handtuch vorher aufs Bett, darüber lachen und weiter machen. Ist halt menschlich.
  • Nach diesem Schritt kann’s losgehen. Am besten, man bindet die jetzt folgende Vorarbeit einfach in das Vorspiel mit ein. Mit Gleitgel und dem einen oder anderen Finger kann man nun das Po-Loch, ums ganz volkstümlich zu sagen, vorsichtig zu weiten. Wichtig: Vorsichtig vorgehen, es soll Spaß machen und keinesfalls unangenehm sein. Letztlich muss man aber sagen: Dank Prostata empfindet ein Mann dies deutlich lustvoller als eine Frau. Ist eine Tatsache 😉  Beim Gleitgel solltet ihr aufpassen, ein möglichst neutrales Gleitgel zu verwenden, ohne künstliche Parfüms oder gar Aromen. Finden die Schleimhäute im Analbereich nämlich nicht ganz so witzig. Lasst euch bei diesem Vorspiel Zeit, und dann kann man statt einem Finger auch mal einen zweiten dazu nehmen… Was klar sein sollte: Geschnittene und gefeilte Fingernägel sind hier Pflicht, um den Enddarmbereich nicht zu verletzen. Alternativ kann man, sollte man seine langen Fingernägel lieben, einfach auch einen kleinen Dildo nehmen.
  • So, jetzt geht es los: Kondom über den Penis sollte beim Analsex immer Pflicht sein. Schon der Hygiene wegen, von anderen sexuell übertragbaren Krankheiten mal ganz zu schweigen. Da der Analbereich deutlich enger ist als der Vordereingang der Frau, sollte das Kondom „wie eine eins“ sitzen. Ich kann euch daher unbedingt die MySize-Kondome empfehlen. Gibt es in 7 verschiedenen Durchmessern von schmal bis ganz schön groß. Unbedingt ausprobieren, ein gut sitzendes Kondom entspannt im Kopf.  Und dann kann man vorsichtig starten mit den eigentlichen Analsex. Welche Stellung man wählt, ist Geschmackssache. Allerdings ist die klassische Missionarsstellung für Einsteiger eher nicht empfehlenswert. „Löffelchen“ ist mit die entspannteste Art, zu beginnen. Oder auch, dass die Partnerin/der Partner auf dem Bauch liegt. Beim Sex ist absolute Vorsicht angesagt, auch wenn es noch so geil ist, bitte ganz vorsichtig mit dem Penis vorarbeiten, damit sich der Po an den ungewohnten Spaßbringer gewöhnen kann. Und natürlich gilt – je größer der Penis, um so vorsichtiger muss man herangehen. Nicht verzagen, wenn es beim ersten Mal nicht gleich komplett klappt. Der Schließmuskel des Partners und der Partnerin wird mit der Zeit immer entspannter werden. Einfach ausprobieren, es macht Spaß!

Die Regeln danach

Nach dem Sex freut sich der Po über ein wenig Pflege. Zunächst vielleicht kurz ab unter die Dusche und mit warmem Wasser abduschen. Solltet ihr es ohne Gummi gemacht haben (definitiv nicht empfohlen), empfehle ich zudem unbedingt, nochmals eine kleine Analspülung zu machen. Fremdes Eiweiß kann auf den Schleimhäuten Reizungen verursachen. Zur anschließenden Pflege kann ich kann hier Prorepatin wirklich wärmstens empfehlen. Der natürliche Ölmix ist beruhigend und legt sich wie ein Schutzfilm auf die beanspruchte Schleimhaut. Schöner Nebeneffekt – winzige Verletzungen, die man vielleicht nur als etwas unangenehm und gar nicht empfindet, werden durch den Schutzfilm direkt zur Abheilung motiviert.

Wenns weh tut nach dem Analsex..

Zu heftiger Analsex kann schmerzhafte Folgen haben. Eine Analfissur, also ein kleiner Riss in der Schleimhaut des Enddarms, ist einer der „Klassiker“. Der stechende Schmerz, der sich mehrere Tage oder Wochen halten kann, ist einfach nur unangenehm. Auch hier hilft das Firstskin Prorepatin. Mehrmals am Tag nach dem Stuhlgang aufgetragen, können diese Spätfolgen ganz schnell der Vergangenheit angehören.

Ihr seht – entspannter Analsex ist keine Zauberei. Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

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