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5 Hausmittel gegen Analfissuren – das kannst du selbst tun

Wenn du Probleme mit einer Fissur im Analbereich hast, bist du vermutlich für jeden hilfreichen Tipp dankbar. Deshalb habe ich in diesem Beitrag einige Hausmittel gegen Analfissuren für dich zusammengetragen. Probiere einfach selber aus, was bei dir wirkt bzw. was davon dich anspricht.

Sitzbäder zur Linderung und beschleunigten Heilung

Ein heißes Sitzbad mit Zusätzen wie Eichenrindenextrakt, Kamillenblüten und Hamamelis ist zuerst einmal sehr angenehm.  Zudem kann es deine Beschwerden lindern und die Heilung der Wunde fördern. Denn mit dem warmen Wasser und den ätherischen Ölen kann die Durchblutung im Analbereich gefördert werden. Das wiederum beschleunigt den Heilungsprozess und heilt kleine Risse im Gewebe. Zudem werden dadurch meist auch Juckreiz, Schmerzen und Schwellungen gelindert – u.a. dadurch, dass sich der Schließmuskel während des Badens entspannt. Nicht zuletzt kannst du mithilfe eines Sitzbades auch Verstopfungen vorbeugen, welche eine Analfissur verursachen oder zumindest deren Abheilung stark behindern können. Hier erfährst du, wie genau du ein Sitzbad bei Analfissur durchführen kannst.

Hygiene, „Unterbux“ & Co. bei Analfissuren

Einige hilfreiche Tipps zur Hygiene bei Analfissur habe ich dir bereits im verlinkten Beitrag gegeben.  Oberstes Gebot ist auf jeden Fall, den betroffenen Bereich sauber, und trocken zu halten. Denn Feuchtigkeit lockt schädliche Bakterien an. Empfehlenswert ist auch, Unterwäsche aus 100 % Baumwolle zu verwenden. Sie ist besonders atmungsaktiv und hautfreundlich. Zudem nimmt sie den Schweiß gut auf, so dass er nicht so leicht in die Wunde dringen kann. Und auch, wenn dieses Hausmittel gegen Analfissuren vielleicht nicht so sexy ist: Die Unterbux (=Unterhose) sollte in der Zeit, in der du unter der Analfissur leidest, locker sitzen, damit die Luft gut zirkulieren kann. Ähnliches gilt natürlich auch für das „Darüber“. Röcke und/oder locker sitzende Hosen sollten jetzt vor allem zu deiner bevorzugten Kleiderwahl gehören. Wenn möglich, solltest du auch immer mal die Sitzposition wechseln bzw. zwischendrin immer mal wieder aufstehen, damit der Po „gelüftet“ wird.

Olivenöl verringert Juckreiz, Schmerzen und Blutungen

Ein hilfreiches Hausmittel gegen Analfissuren ist auch Olivenöl – bzw. ein Mix aus gleicher Menge Olivenöl, Honig und Bienenwachs. Das zeigt eine Studie über die Behandlung von Hämorrhoiden und Analfissuren. Dabei wurden die 15 Probanden 12 Stunden lang mit der Mischung behandelt. Die Patienten mit Analfissuren zeigten eine deutliche Verringerung des Juckreizes, der Schmerzen und Blutungen. Übrigens: Im natürlichen Hautöl repatin N13 sind neben Olivenöl ein Dutzend weitere pflanzliche Öle enthalten. Das rein natürliche Produkt wird empfohlen, um die Regeneration bzw. Heilung der Haut bei Analfissuren zu unterstützen. Einige Bestandteile haben zudem entzündungs- und keimhemmende Eigenschaften. Auch die Schmerzen sollen damit deutlich verringert werden – vielleicht probierst du es einfach mal aus.

Beinwell – ist da ein Kraut gegen Analfissuren gewachsen?

Beinwell ist eine heimische Wildpflanze. Ihr werden u.a. entzündungshemmende und wundheilende Eigenschaften nachgesagt. Zudem sollen die Inhaltsstoffe der Pflanze ein schnelleres Zellwachstum und eine bessere Regeneration des Hautgewebes fördern. Möglicherweise kann die Pflanze deinen Körper dadurch auch bei der schnelleren Heilung der Analfissur unterstützen. Besorge dir dazu getrockneten Beinwell und vermische einen Esslöffel davon mit einer Tasse heißem Wasser. Dann lässt du das Ganze eine viertel Stunde lang ziehen. Nun durch ein Sieb gießen und abkühlen lassen. Jetzt kannst du ein Tuch oder eine Kompresse mit dem Beinwellwasser befeuchten und die wunde Stelle damit zwei- bis dreimal am Tag vorsichtig säubern.

Ernährung als tägliches Hausmittel gegen Analfissuren

Du isst doch sicherlich täglich etwas? Na klar tust du das :-). Und wenn‘s auch noch das Richtige ist, kannst du ganz leicht ganz viel dafür tun, um Analfissuren zu vermeiden bzw. deren Heilung zu fördern und Beschwerden zu lindern. Wichtig ist vor allem eine ballaststoffreiche Ernährung. Denn Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen sorgen für eine optimale Konsistenz des Stuhls. Dafür bist du spätestens dankbar, wenn du auf Toilette sitzt und alles gut „flutscht“ – entschuldige bitte die flapsige Ausdrucksweise. Doch du weißt selbst, wie schmerzhaft und unangenehm ein zu harter oder auch zu weicher Stuhl bei bestehender Analfissur sein kann. Mit Faser- und Ballaststoffen ist der Kot so geformt, dass er problemlos ausgeschieden werden kann und den Analbereich nicht noch zusätzlich verletzt.  Wichtig in dem Zusammenhang ist auch, dass du ausreichend am Tag trinkst – so zwei bis drei Liter Mineralwasser und Tee sollten es sein. Vom Speiseplan streichen solltest du möglichst Nahrungsmittel mit Weißmehl, Industriezucker sowie stark fetthaltiges Essen. Auch Käse und Milchprodukte sowie große Mengen rotes Fleisch können Probleme verursachen. Achte am besten darauf, wie deine Verdauung auf die einzelnen Speisen reagiert.

Weitere hilfreiche Tipps gegen Analfissuren

Nun noch eine kleine Aufzählung, was du alles noch so machen kannst, um dir das Leben mit Analfissur zu erleichtern oder diese – noch besser – schneller loszuwerden bzw. gar nicht erst zu bekommen:

  • achte auf die richtige Haltung beim Stuhlgang und vermeide ein zu starkes Pressen
  • vermeide bzw. beseitige Verdauungsstörungen – sowohl Durchfall als auch Verstopfung
  • bewege dich ausreichend, um den Stuhlgang in Schwung zu bringen und den Beckenboden zu trainieren