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Wie du einer Analfissur bei der Geburt vorbeugen kannst

Nichts und niemand sollte deine Vorfreude auf den kleinen Erdenbürger dämpfen. Trotzdem ist es sicherlich sinnvoll, wenn du dich im Zuge der Familienplanung oder während der Schwangerschaft über mögliche Geburtsverletzungen informierst. Das kann auch dabei helfen, einer Analfissur bei Geburt vorzubeugen und dir dadurch so einiges ersparen.

Verletzung in der Analschleimhaut durch starkes Pressen

Eine Analfissur geht meistens mit ziemlich unangenehmen Beschwerden einher – Schmerzen während und nach dem Toilettengang, Juckreiz, Brennen, Nässen und Blutungen sind einige davon. Nach der Entbindung kannst du das nun wirklich nicht gebrauchen. Schließlich willst du dein neues Glück mit deiner kleinen Familie so richtig genießen.

Häufig ist eine Verstopfung Mitverursacher des Risses im Analbereich. Deshalb habe ich in verschiedenen Beiträgen Tipps zusammengetragen, wie du eine Verstopfung vermeiden kannst bzw. wieder loswirst und welche Lebensmittel dafür am besten geeignet sind.

Nun gibt es allerdings bei Schwangeren auch andere Ursachen für eine Analfissur bei der Geburt. Denn bei diesem natürlichen Vorgang wirken enorme Kräfte auf deinen Körper ein, so dass bei vielen Frauen die Analschleimhaut verletzt wird. Je stärker du bei der Entbindung presst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für solch eine Verletzung.

4 Möglichkeiten, eine Analfissur bei der Geburt zu vermeiden

Zwar ist das Risiko nie ganz auszuschließen. Doch wenn du einer Analfissur bei der Geburt vorbeugen möchtest, hast du dazu einige sinnvolle Möglichkeiten:

  1. Gebärposition: Entscheide dich für eine Position während der Geburt, in der du dich am wohlsten fühlst. Denn es ist vor allem wichtig, dass du bei der Entbindung nicht verkrampfst. Wenn du die Muskeln nämlich zu stark anspannst, begünstigst du die Bildung einer Analfissur. Um einer Analfissur bei der Geburt vorzubeugen, wird eine Gebärposition in aufrechter Haltung empfohlen – denn dabei werden Damm- und Analregion entlastet.
  2. Beckenbodentraining: Ein elastischer Beckenboden neigt nicht so leicht zu Verletzungen. Dabei hilft dir ein regelmäßiges Beckenbodentraining. Es wirkt zudem durchblutungsfördernd und senkt das Verletzungsrisiko zusätzlich.
  3. Wassergeburt: Im warmen Wasser entspannt sich dein Körper und auch der Schließmuskel ganz hervorragend. Dadurch wird das Gewebe weniger belastet und kann nicht so leicht verletzt werden. Das verringert die Wahrscheinlichkeit für Dammriss und Analfissur bei der Geburt teilweise deutlich.
  4. Entspannung: Mit einer entspannten Entbindung ist nicht nur die Muskelan- und -entspannung gemeint. Vielmehr geht es auch darum, dass die „Umgebung“ während der Geburt dich beruhigt und du dich während des gesamten Geburtsprozesses wohlfühlst. Deswegen solltest du versuchen, für ein so angenehm wie mögliches Umfeld während der Geburt zu sorgen. Das kannst du beispielsweise im Vorfeld erreichen, wenn du mit dem Klinikpersonal sprichst und deine Wünsche äußerst. Immer mehr Schwangere halten ihre Vorstellungen über eine möglichst perfekte Geburt in einem Geburtsplan Außerdem gibt es für Schwangerschaft und Geburt verschiedenste Entspannungsübungen, die du im Vorfeld „trainieren“ kannst.

Analfissur bei der Geburt: Wenn es doch dazu kommt

Bei aller guten Vorbereitung kann es dennoch passieren, dass die Schleimhaut am After während der Entbindung einreißt. Konntest du eine Analfissur bei der Geburt nicht vermeiden, solltest du dir für diesen Fall vorsorglich die Pflanzenölmischung Repatin N13® besorgen – am besten packst du sie dir gleich mit in die Kliniktasche. Denn das rein natürliche Hautöl ist speziell für Verletzungen im Intim- und Analbereich entwickelt worden. Es lindert Schmerzen und Juckreiz und erleichtert den Toilettengang erheblich – sowohl nach Geburtsverletzungen als auch bei einer Analfissur. Da bereits eine dünne Schicht des Liquids die Wunde vor Bakterien schützt, wird die Abwehrarbeit des Körpers erleichtert.

Im Übrigen kann es auch nach der Geburt noch zu einem Analriss kommen. Infos dazu habe ich dir im Beitrag „Analfissur nach der Schwangerschaft: Darum passiert es“ zusammengetragen.