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3 super Lebensmittel zur Ernährung bei Analfissur

Viele Menschen tun sich schwer damit, ihr Leben umzustellen. Das ist auch nicht anders, wenn es ums Essen geht. Doch wenn du schon länger unter einer Analfissur leidest, ist der Leidensdruck vielleicht inzwischen so groß, dass du zu allem bereit bist. Und glaube mir, nur ein bisschen mehr auf die Ernährung bei Analfissur zu achten bedeutet keinesfalls Verzicht, sondern vielmehr Gewinn in Sachen Lebensqualität. Ich stelle dir 3 probiotische Lebensmittel vor, die dir dabei helfen können.

Gesunde Verdauung mit Probiotika

Die Ernährung ist meines Erachtens das einfachste Hausmittel bei Analfissuren – denn essen müssen wir schließlich immer. Wenn du nun noch ein wenig darauf achtest, was du isst, kann das deine Beschwerden lindern, die Heilung fördern und weiteren Problemen am Po vorbeugen. So sollten Probiotika mehrfach in der Woche auf deinem Speiseplan stehen. Denn sie unterstützen einen gesunden Darm und eine funktionierende Verdauung. Wie das alles zusammenhängt, liest du im Beitrag Probiotika für einen gesunden Darm.

Der o.g. Text „schwärmt“ auch vom Fermentationsgetränk Osiba Hulup – und das völlig zu Recht. Aber ich denke, auch mit dem, was täglich auf unserem Teller landet, können wir schon viel für unsere Darmgesundheit tun. Nahrungsergänzungen wie Osiba Hulup sind dabei wertvolle „Ergänzungen“ zur Ernährung bei Analfissur. Doch kommen sie an ihre Grenzen, wenn du dich ansonsten nur von Döner und Cola ernährst. Deshalb nun meine 3 Favoriten in Sachen probiotische Lebensmittel.

Ernährung bei Analfissur mit Hausmannskost

Was Sauerkraut so ernährungsphysiologisch so wertvoll macht, ist die Herstellung mittels Fermentation. Dazu werden bestimmten Kohlsorten – meist Weiß- oder Spitzkohl – Milchsäurebakterien zugesetzt. Der Kohl fängt an zu gären und wird dadurch leichter verdaulich. Zudem enthält er nun viele lebende probiotische Bakterienkulturen. Außerdem liefert frisches Sauerkraut jede Menge gesunde Ballaststoffe, die ebenfalls hervorragend für eine gesundn Ernährung bei Analfissur geeignet sind. In der „guten alten Hausmannskost“ sind zudem reichlich Vitamin B12 und Vitamin C enthalten.

Wichtig ist allerdings, dass du nur rohes Sauerkraut verwendest. In Dose oder Glas wurde Sauerkraut pasteurisiert, was so gut wie alle wertvollen Inhaltsstoffe wieder zunichte gemacht hat. Du kannst das Sauerkraut wie Salat essen, vielleicht mit Pellkartoffeln und Butter dazu. Oder du bereitest es als Gemüse zu – geht auch. Für die besonders „Kochfaulen“ unter euch empfehle ich Sauerkrautsaft. Hier lautet das Stichwort „milchsauer vergoren“ – dann darf das Ganze auch pasteurisiert sein. Da ist nämlich die Milchsäure entscheidend, die bei der Herstellung verwendet wurde.

Exotisch gewürzt und gut zum Darm

Die japanische Gewürzpaste Miso wird meistens hergestellt aus Sojabohnen und Getreide (z.B. Gerste oder Reis). Die Reifezeit dauert ein Jahr oder länger. Dabei sorgen Milchsäurebakterien für die Gärung der Masse und es entwickeln sich zahlreiche probiotische Milchsäurebakterien. Außerdem ist Miso reich an Ballaststoffen (das passt) sowie an Eiweiß, Vitamin B2 und E sowie an Enzymen.

Es gibt verschiedene Arten von Miso – hier musst du ausprobieren, welche Version du in deine Ernährung bei Analfissur einbauen willst. Ich mag die dunklere Variante lieber, weil sie besonders würzig ist. Die hellere Version ist etwas milder und schmeckt eher süßlich. Beim Kauf solltest du darauf achten, dass keine Konservierungsstoffe, Glutamat oder ähnliches „Kunstzeugs“ drin ist. Du kannst dir ganz einfach eine Misosuppe kochen: Einfach die Paste in kochendem Wasser auflösen – Menge nach Geschmack – und der Brühe dann Tofu, Nudeln, Gemüsestreifen usw. zugeben. Miso passt auch in Wok-Gerichte, zu Fisch oder in Soßen. In letzteren kann das helle Miso sogar Sahne ersetzen und macht das Ganze schön cremig.

Gesunder probiotischer Trinkgenuss

Das letzte Lebensmittel ist super für deine Ernährung bei Analfissur tagsüber in der Arbeit, aber natürlich auch, wenn du nicht kochen kannst oder willst – gemeint ist Kefir. Der wird aus Ziegen-, Schafs- oder Kuhmilch hergestellt, denen der Kefirpilz zugesetzt wird. Das Endergebnis schmeckt vollmundig und leicht säuerlich. Es enthält sehr viele der nun schon mehrfach erwähnten nützlichen Milchsäurebakterien. Außerdem liefert Kefir reichlich Magnesium, Kalzium und Phosphor sowie einige B-Vitamine. Ein winziges bisschen Alkohol (höchstens 0,5 Vol.-%) ist auch enthalten – aber das stört nicht. Und wenns auf der Zunge prickelt beim Trinken, liegt es an der Kohlensäure, die in geringer Menge drin ist.

Auch hier ist wieder die Qualität des Produktes wichtig. Achte bitte darauf, dass der Kefir frisch und BIO ist. Dann sind nämlich besonders viele der hilfreichen Bakterien enthalten und gleichzeitig vermeidest du unnütze bzw. schädliche Zutaten. Noch besser wäre es, wenn du den Kefir selbst herstellst. Wie das geht, erfährst du beispielsweise hier.