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Pflegende Intimhygiene bei einer Analfissur

Ein Thema, über das wir irgendwie nicht so gern sprechen, das aber für jeden wichtig und notwendig ist: Intimhygiene. Dabei gehört die richtige Pflege im Intimbereich zur täglichen Routine für uns alle. Gerade bei Menschen, die unter einer Analfissur, also einem Einriss an der zarten Analhaut im Bereich des Enddarms leiden, sollte unbedingt auf die richtige Intimhygiene geachtet werden. Ein Grund mehr, Dir hier unterstützende Maßnahmen und Tipps für die Behandlung einer Analfissur mit auf den Weg zu geben.

Schmerzhafte Wunden, gerade im Bereich des Enddarms, können unsere Lebensqualität extrem einschränken. Denn gerade in diesen Bereichen kann die Abheilung länger dauern, da die Wunde sich in einem Bereich befindet, an den immer wieder Bakterien, Keime und Wärme gelangen und eindringen. Die Abheilung und Schmerzlinderung verläuft bei jedem Menschen unterschiedlich. Die bestehende Fissur kann allerdings auch vom Schließmuskel verdeckt sein, sodass sich die Trocknung und Heilung verzögert. Die Schmerzen treten meist während oder nach dem Stuhlgang auf. Denn bei zu starkem Pressen oder zu hartem Stuhl wird der Hautriss geweitet und die Schmerzen verschlimmern sich.

Deshalb gibt es ein paar kleine Tipps von mir für die Intimhygiene, die jedem helfen können, die Wundheilung zu unterstützen und die Selbstheilung zu aktivieren. Grundsätzlich solltest Du natürlich darauf achten, dass rund um den Popo immer alles schön sauber ist. So haben Keime keine Chance, an die Wunde vorzudringen. Herkömmliches Toilettenpapier eignet sich bei so einer Verletzung eher weniger, da es an der Wunde zu stark reiben könnte. Übrigens: Feuchtes Toilettenpapier empfehle ich dir auch nicht, da es die zarte Haut im Analbereich zusätzlich durch die enthaltenen Duftstoffe, Parfüms, Allergene und Konservierungsstoffe reizen kann. Stattdessen würde ich Swipoo von visett verwenden. Die kleine Sprühflasche – perfekt für unterwegs – macht aus jedem normalen Toilettenpapier ein feuchtes. Und das ganz ohne Allergene und Co. Das Avocado-Öl pflegt und reinigt den Analbereich nach dem Stuhlgang ideal und kann Bakterien zuverlässig von der Wunde fernhalten.

Aber auch zuhause kannst du einiges tun, um eine Fissur vor lästigen Infektionen zu schützen: Duschstrahl und Enddarmspülung sind hier die Stichworte. Bei dem Duschstrahl genügt es völlig, in die sogenannte Hocksitzhaltung zu gehen und die Fissur mit einem harten Duschstrahl abzuduschen. Eine weitere unterstützende Maßnahme, die bei einer Analfissur hilfreich sein kann, ist die Enddarmspülung. Eine Enddarmspülung ist eigentlich etwas ganz Normales. Hier geht es um die Sauberkeit des letzten Abschnittes der Fissur. Dabei ist eine Spülung gemeint, bei der man mit einem Schlauch rektal lauwarmes Wasser in den Darm leitet. Das Wasser einfach kurz drin halten und dann ab auf die Toilette. Das kannst du einfach ein paar Mal wiederholen, bis das Ergebnis klar ist. Wenn du diese Enddarmspülung regelmäßig wiederholst, hast du eine gute Grundlage für weniger Schmerzen und Bakterien.

Natürlich kannst du noch viele weitere unterstützende Maßnahmen vornehmen, wie deine Analfissur schneller abheilen kann. Hier gehts zu einem informativen Beitrag.