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Tipps zur Darmsanierung bei Analfissuren

Vermutlich hast du schon öfter gelesen, dass eine Sanierung des Darms dabei helfen kann, Analfissuren vorzubeugen. Auch die Beschwerden bei einer vorhandenen Fissur kannst du lindern, wenn deine Verdauung wieder richtig funktioniert – und das klappt eben nur mit einem gesunden Darm. Deshalb habe ich hier einige Tipps zur Darmsanierung für dich.

Gesunder Darm, funktionierende Verdauung, besserer Stuhlgang

Wenn du deinen Darm wieder auf Vordermann bringst, hat das einige Vorteile:

  • Dein Immunsystem wird gestärkt, wodurch Bakterien und Keime besser abgewehrt werden können – auch zum Schutz einer bestehenden Analfissur.
  • Schädliche Ablagerungen im Darm werden entfernt und die Darmflora wieder nachhaltig aktiviert und aufgebaut
  • Deine natürliche Darmperistaltik kommt in Schwung – für eine gesunde Verdauung und zur Vorbeugung von Verstopfung und Durchfall.
  • Die Stuhlkonsistenz wird reguliert, was dir den Toilettengang wesentlich erleichtert – denn sowohl zu fester als zu weicher Stuhl kann die „Sache“ ziemlich schmerzhaft machen.

Machen wir nun weiter mit einigen Tipps zur Darmsanierung.

Darmentleerung erleichtern mit Klistier und Flohsamen

Zu einer Darmsanierung gehören verschiedene Komponenten. Logischerweise muss zuerst mal der „Dreck“ raus – das sind Gifte, schädliche Ablagerungen und Schlacken. Um das zu erreichen, musst du allerdings vorsichtig vorgehen. Denn die Wunde am Po reagiert ziemlich empfindlich und wird schnell gereizt. So können Einläufe und Bittersalz, die gerne zu einer „radikaleren“ Darmreinigung eingesetzt werden, bei deinen Beschwerden eher schaden als nutzen.

Einzig empfehlenswert ist die Verwendung eines Klistiers – hierzu gibt es einige gute Erfahrungen. Dabei führst du dir warmes klares Wasser in den Darm ein und dann „flutscht“ der Stuhl besser raus, ohne dass du stark drücken musst. Die Spitze der Kanüle kannst du etwas gleitfähiger machen (z.B. mit Repatin N13®). Wichtig ist, dass du nicht zu viel Wasser verwendest, denn sonst bekommst du Durchfall und die Wunde wird gereizt und kann aufreißen.

Ebenfalls eine sanfte Variante ist die, die ich bei meinen Tipps zur Darmsanierung im verlinkten Beitrag nenne [doch lies bitte erstmal hier weiter :-)]. Ich meine vor allem die Flohsamenschalen, die deine Verdauung auf natürliche Weise regulieren können. Auch dabei solltest du natürlich darauf achten, dass kein durchfallartiger Stuhlgang auftritt – denn das tut der Analfissur keinesfalls gut.

Darmflora stärken mit passender Ernährung und starker Leber

Wenn der Darm gesäubert ist bzw. parallel zur Darmreinigung solltest du verstärkt Probiotika auf den Speiseplan setzen. Was alles dazu gehört, erkläre ich dir bald in einem Beitrag. Ich finde es immer wichtiger, auf eine gesunde Ernährung zu achten – und zwar jeden Tag. Nahrungsergänzungen sind anfangs eine gute Unterstützung, wenn die Darmflora noch ziemlich „kaputt“ ist. Gute Erfahrungen habe ich hier mit Osiba Hulup gemacht. Das Fermentationsgetränk hilft dabei, die guten Mikroorganismen im Darm zu stärken und zu vermehren.

Zu einer darmgesunden Ernährung gehören auch unbedingt ballaststoffreiche Lebensmittel. Auch hierüber werde ich bald mal ausführlicher schreiben.

Zudem solltest du dein wichtigstes Entgiftungsorgan unterstützen. Vielleicht überrascht es dich, bei den Tipps zur Darmsanierung etwas über die Leber zu lesen. Das ist einfach erklärt: Wenn die Leber deinen Körper gut entgiftet, wird der Darm entlastet. Denn die Organe arbeiten Hand in Hand. Auch hier kannst du über die Ernährung einiges erreichen. Die Leber mag nämlich Bitterstoffe, wie sie beispielsweise in Rauke (oder auch Rucola), Chicorée oder Endiviensalat enthalten sind. Es gibt auch Pflanzenextrakte aus Löwenzahn, Artischocke oder Mariendistel, die sehr bitterstoffreich sind – einfach dreimal täglich vor jeder Mahlzeit einnehmen.

In der Mayr-Kur – eine über 100 Jahre alte Methode zur Darmsanierung – wird auch gerne ein Leberwickel angewendet. Und der geht so:

  • Fülle eine Wärmflasche flach mit heißem Wasser und presse die Luft vor dem Verschließen heraus.
  • Befeuchte ein Drittel eines großen Hand- oder Leinentuches mit warmem Wasser und falte es dann so, dass zwischen den trockenen Bereichen die gefüllte Wärmflasche liegt, während der feuchte Teil nach außen zeigt.
  • Nun legst du dich bequem auf den Rücken und platzierst den feuchten Tuchteil samt eingewickelter Wärmflasche auf deinen Körper – und zwar in die obere Bauchregion auf dem rechten Rippenbogen.
  • Jetzt darfst du 15 bis 20 Minuten entspannen und deiner Leber etwas Gutes tun.

Fazit: Es gibt zahlreiche Tipps zur Darmsanierung. Welche davon du anwendest, hängt von deinem gesundheitlichen Zustand und natürlich deiner Bereitschaft ab, etwas für deine Gesundheit zu tun – beispielsweise mit gesunder Ernährung, verschiedenen Nahrungsergänzungen und/oder Anwendungen. Im Zweifel frage bitte immer deinen Therapeuten.